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KAIZA
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LÖSUNG · CMP · 8D
Kundenreklamationen fristgerecht beantworten →

Die Reklamation wird im CMP erfasst, mit einem Klick als 8D-Report angelegt und die Sofortmaßnahme fristgerecht an den Kunden gemeldet.

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NORMEN UND METHODIK

Bewährte Methoden, sauber umgesetzt.

KAIZA erfindet keine Methodik, sondern setzt die etablierte um: den 8D-Report in acht Disziplinen, die FMEA nach AIAG-VDA 2019 in sieben Schritten und einen Reklamationsprozess mit Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen. Diese Seite zeigt, was dahintersteht und wie es in den Modulen aussieht.

METHODE · 8D

Der 8D-Report: acht Disziplinen bis zum belegten Abschluss

Die 8D-Methode bearbeitet eine Reklamation in acht aufeinander aufbauenden Disziplinen. Sie zwingt dazu, erst die Ursache zu belegen und dann die Maßnahme festzulegen, und sie hält den Weg dorthin für Kunden und Auditoren nachvollziehbar fest.

  1. D1

    Team

    Wer bearbeitet den Fall, wer entscheidet, wer wird informiert.

  2. D2

    Problembeschreibung

    Was ist wo, wann und in welchem Umfang aufgetreten, mit Teil, Charge und Menge.

  3. D3

    Sofortmaßnahmen

    Den Kunden schützen, bis die Ursache beseitigt ist: sortieren, sperren, ersetzen.

  4. D4

    Ursachenanalyse

    Die eigentliche Ursache finden und belegen, nicht das Symptom.

  5. D5

    Abstellmaßnahmen

    Maßnahmen festlegen, die die Ursache beseitigen, mit Termin und Verantwortung.

  6. D6

    Einführung

    Maßnahmen umsetzen und die Wirksamkeit nachweisen.

  7. D7

    Vorbeugung

    Erkenntnisse auf ähnliche Produkte, Prozesse und Dokumente übertragen.

  8. D8

    Abschluss

    Ergebnis würdigen, Report freigeben und unterschreiben.

Ishikawa-Diagramm

Mögliche Ursachen werden nach Einflussgrößen wie Mensch, Maschine, Methode und Material geordnet. Das Team sieht auf einen Blick, welche Zweige geprüft sind und welche offen.

5-Why

Fünfmal „Warum?“ führt von der sichtbaren Abweichung zur eigentlichen Ursache. Erst wenn die Kette steht, lohnt sich die Abstellmaßnahme.

SO IST ES IN KAIZA UMGESETZT

  • Jede Disziplin mit Pflichtfeldern, Fristen und Verantwortlichen; der Fortschritt ist jederzeit sichtbar.
  • Ishikawa und 5-Why gemeinsam am Bildschirm, direkt im Report statt in einer Nebendatei.
  • Wirksamkeitsnachweis zu jeder Maßnahme, Abschluss mit Unterschriften als PDF oder Excel.
Zum Modul 8D-Report

METHODE · FMEA

FMEA nach AIAG-VDA 2019: sieben Schritte, Aufgabenpriorität statt RPZ

Das AIAG-VDA-FMEA-Handbuch von 2019 vereinheitlicht die bis dahin getrennten Vorgehen des amerikanischen AIAG und des deutschen VDA. Es beschreibt die FMEA als Vorgehen in sieben Schritten und ersetzt die Risikoprioritätszahl durch die Aufgabenpriorität.

  1. 1

    Planung und Vorbereitung

    Projekt, Umfang und Grenzen festlegen: Was wird betrachtet, was nicht.

  2. 2

    Strukturanalyse

    Das System oder den Prozess in seine Elemente zerlegen und in Beziehung setzen.

  3. 3

    Funktionsanalyse

    Jedem Element seine Funktionen und Anforderungen zuordnen.

  4. 4

    Fehleranalyse

    Fehlerfolgen, Fehlerarten und Fehlerursachen über die Struktur verketten.

  5. 5

    Risikoanalyse

    Bedeutung, Auftreten und Entdeckung bewerten, die Aufgabenpriorität ableiten.

  6. 6

    Optimierung

    Maßnahmen festlegen, umsetzen und neu bewerten, bis das Risiko tragbar ist.

  7. 7

    Ergebnisdokumentation

    Ergebnisse zusammenfassen und an Management und Kunden kommunizieren.

Aufgabenpriorität (AP) statt Risikoprioritätszahl (RPZ)

Die klassische RPZ multipliziert Bedeutung (B), Auftreten (A) und Entdeckung (E) zu einer Zahl zwischen 1 und 1000. Dieselbe Zahl kann dabei sehr unterschiedliche Risiken bedeuten. Die Aufgabenpriorität liest die drei Bewertungen stattdessen in einer Tabelle ab und ordnet jede Kombination einer von drei Stufen zu. Das Ergebnis sagt, was zu tun ist, nicht nur, wie groß die Zahl ist.

HochEine Maßnahme ist erforderlich, oder es muss dokumentiert begründet werden, warum die bestehenden Maßnahmen ausreichen.
MittelEine Maßnahme sollte geprüft werden; Verzicht ist zu begründen.
NiedrigEine Maßnahme kann erwogen werden, ist aber nicht gefordert.

DFMEA

Design-FMEA: Risiken aus der Produktauslegung.

PFMEA

Prozess-FMEA: Risiken aus der Herstellung. Aus ihr werden Prozessablaufplan und Control Plan abgeleitet.

SFMEA

System-FMEA: Risiken aus dem Zusammenspiel der Systemelemente.

SO IST ES IN KAIZA UMGESETZT

  • Struktur-, Funktions- und Fehlernetz werden visuell verknüpft, per Drag and Drop statt in Tabellenzeilen.
  • B, A und E eintragen, die AP nach AIAG-VDA wird automatisch bestimmt; die RPZ wird auf Wunsch zusätzlich angezeigt.
  • Prozessablaufplan und Control Plan entstehen aus der PFMEA und bleiben mit ihr konsistent.
Zum Modul FMEA-Analyse

METHODE · REKLAMATIONSPROZESS

Reklamationsmanagement mit Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen (CAPA)

Ein Reklamationsprozess hat zwei Aufgaben: den akuten Fall steuern und verhindern, dass er sich wiederholt. Dafür braucht jede Reklamation eine saubere Erfassung, klare Fristen, eine Entscheidung über betroffene Bestände, Maßnahmen mit Verantwortung und am Ende Zahlen, die zeigen, ob sich etwas verbessert.

  1. 01

    Erfassen und klassifizieren

    Kunden-, Lieferanten- oder interne Reklamation mit Artikel, Charge, Menge und Frist. Klassifikation nach Haupt- oder Nebenfehler, Berechtigung und 8D-Pflicht.

  2. 02

    Bestände prüfen und sperren

    Welche Bestände je Lagerort sind betroffen, was muss gesperrt werden, bevor es weiterläuft.

  3. 03

    Korrigieren und vorbeugen

    Korrekturmaßnahmen beseitigen die Ursache des Falls, Vorbeugemaßnahmen verhindern ähnliche Fälle. Beide mit Termin und Verantwortung.

  4. 04

    Kosten zuordnen

    Interne Kosten, Nacharbeit und Sortierung erfassen und belegt an den Verursacher weiterbelasten.

  5. 05

    Auswerten

    Kennzahlen wie ppm und Reklamationsquote je Kunde, Lieferant und Zeitraum, mit Trend.

SO IST ES IN KAIZA UMGESETZT

  • Das CMP-Modul deckt den Prozess von der Erfassung bis zur Auswertung ab; Partnerdaten kommen aus den Stammdaten.
  • Ein Klick übergibt den Fall mit allen Daten an den 8D-Report; die Erkenntnis aus D4 fließt in das Fehlernetz der FMEA.
  • Jeder Fall behält seine Historie: wer hat was wann entschieden.
Zum Modul CMP

NORMEN

Was ISO 9001 und IATF 16949 erwarten und was KAIZA dazu beiträgt

ISO 9001:2015 verlangt in Kapitel 10.2, auf Nichtkonformitäten zu reagieren, ihre Ursachen zu ermitteln, Korrekturmaßnahmen umzusetzen und deren Wirksamkeit zu bewerten, und all das dokumentiert nachzuweisen. Der 8D-Report ist die in der Fertigung verbreitete Form, genau diese Kette festzuhalten.

IATF 16949 konkretisiert das für die Automobil-Lieferkette: ein definierter Problemlösungsprozess, die FMEA als Werkzeug der Risikoanalyse in Entwicklung und Produktion sowie Produktionslenkungspläne (Control Plans), die zur PFMEA passen. Viele Kunden außerhalb der Automobilindustrie verlangen dieselben Nachweise.

01

Nachvollziehbarkeit

Versionen, Freigaben und Unterschriften zu jeder Entscheidung. Im Audit zeigen Sie in Minuten, wer was wann festgelegt hat.

02

Wirksamkeit

Jede Maßnahme trägt Termin, Verantwortung und Wirksamkeitsnachweis, im 8D-Report wie im CMP.

03

Konsistenz

Prozessablaufplan und Control Plan werden aus der PFMEA abgeleitet und bleiben mit ihr konsistent.

04

Export

Reports als PDF und Excel im Format, das Kunden und Auditoren erwarten.

KAIZA ist ein Werkzeug innerhalb Ihres Qualitätsmanagementsystems. Es ersetzt weder das System noch die Zertifizierung; es liefert die Nachweise, die dafür geprüft werden.

BEGRIFFE

Kurz erklärt

8D
Problemlösungsmethode in acht Disziplinen (D1 bis D8), Standardform für die Antwort auf eine Kundenreklamation.
AIAG-VDA FMEA 2019
Gemeinsames FMEA-Handbuch der Automotive Industry Action Group (USA) und des Verbands der Automobilindustrie (Deutschland), sieben Schritte, Aufgabenpriorität.
AP
Aufgabenpriorität. Stuft eine Kombination aus Bedeutung, Auftreten und Entdeckung in hoch, mittel oder niedrig ein und sagt, ob eine Maßnahme erforderlich ist.
RPZ
Risikoprioritätszahl, das Produkt aus Bedeutung, Auftreten und Entdeckung (1 bis 1000). Ältere Bewertungsform, in KAIZA auf Wunsch zusätzlich sichtbar.
CAPA
Corrective and Preventive Action: Korrekturmaßnahmen beseitigen die Ursache eines aufgetretenen Fehlers, Vorbeugemaßnahmen verhindern ähnliche Fehler.
Control Plan
Produktionslenkungsplan: legt fest, welche Merkmale im Prozess wie, wie oft und mit welcher Reaktion bei Abweichung geprüft werden. Wird aus der PFMEA abgeleitet.
Prozessablaufplan
Darstellung der Prozessschritte in ihrer Reihenfolge, Grundlage der PFMEA und des Control Plans.
Ishikawa
Ursache-Wirkungs-Diagramm, das mögliche Ursachen nach Einflussgrößen wie Mensch, Maschine, Methode und Material ordnet.
5-Why
Fragetechnik: fünfmal „Warum?“ von der Abweichung zur eigentlichen Ursache.
ppm
Fehlerhafte Teile je Million gelieferter Teile, gängige Kennzahl für Liefer- und Fertigungsqualität.

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